{"id":1358,"date":"2016-04-05T15:55:53","date_gmt":"2016-04-05T15:55:53","guid":{"rendered":"http:\/\/gurusiyagyoga.com\/de\/?page_id=1358"},"modified":"2016-04-05T15:55:53","modified_gmt":"2016-04-05T15:55:53","slug":"shaktipat-diksha","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gurusiyagyoga.org\/de\/shaktipat-diksha\/","title":{"rendered":"Shaktipat Diksha"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Guru Siyag initiiert Sch\u00fcler in seinen Siddha Yoga durch erwecken ihrer <em>Kundalini<\/em>, durch einen Initiationsprozess der als <em>Shaktip\u0101t Diksha<\/em> bekannt ist. Es gibt vier M\u00f6glichkeiten, durch die <em>Shaktipat <\/em>von einem Siddha Guru gegeben wird: k\u00f6rperliche Ber\u00fchrung, durch Anschauen, g\u00f6ttliches Wort und feste Entschlossenheit. Guru Siyag gew\u00e4hrt <em>Diksha<\/em> durch ein g\u00f6ttliches Wort (Mantra).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Shaktip\u0101t<\/em>\u00a0ist ein Sanskritbegriff, der zwei W\u00f6rter kombiniert \u2013 <em>Shakti<\/em> (g\u00f6ttlich weibliche Energie) und <em>P\u0101t<\/em> (herabkommen). <em>Shaktip\u0101t<\/em> bedeutet w\u00f6rtlich, \u00dcbergang von g\u00f6ttlicher Energie. Yoga- Praktizierende interpretieren <em>Shaktip\u0101t<\/em> oft als \u00dcbertragung von g\u00f6ttlicher Energie des Guru\u2019s auf den K\u00f6rper des Suchenden. Nach Guru Siyag ist dies jedoch nur ein beschr\u00e4nktes Verstehen dieses Prozesses. Weil es eine bekannte Tatsache in den yogischen Schriften ist, dass die <em>Kundalini <\/em>in jedem menschlichen K\u00f6rper vorhanden ist, auch wenn sie noch ruht. So stellt sich nicht die Frage, ob <em>Shakti <\/em>von einer Person auf eine andere \u00fcbertragen wird. In <em>Shaktip\u0101t<\/em> wirkt der Guru blo\u00df als Ausl\u00f6ser, indem er seine g\u00f6ttliche Kraft nutzt, um die <em>Kundalini <\/em>zu erwecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Guru Siyag erkl\u00e4rt: \u201cEs ist nicht so, dass der Guru etwas in den K\u00f6rper des Suchenden gie\u00dft. Die Einweihungs-Methode, die ich anwende, ist der Menschheit von der Yogatradition der N\u0101th-Sekte geschenkt worden. Sie wird <em>&#8216; Shaktip\u0101t &#8216; <\/em>genannt. <em>Shaktip\u0101t <\/em>bedeutet nicht, dass der Suchende eine \u00e4u\u00dfere Kraft durch den Guru erh\u00e4lt (wie allgemein angenommen wird). Um eine einfache Analogie zu verwenden, ist <em>Shaktip\u0101t<\/em>, wie eine Lampe, die eine nicht leuchtende Lampe anz\u00fcndet. Ihr seid wie die nicht leuchtende Lampe, die alles hat \u2014 den Docht und das \u00d6l. Alles was ihr braucht ist eine andere leuchtende Quelle, um die Flamme in eurer Lampe anzuz\u00fcnden. Wenn ihr euch mit der leuchtenden Quelle verbindet, werdet auch ihr zu einem Licht. Auf diese Weise, kann ich die Methode des <em>Shaktip\u0101t<\/em> im weitesten Sinne beschreiben.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Shaktip\u0101t<\/em> ist ein Akt gro\u00dfer Gnade (<em>Anugraha<\/em>) seitens des Gurus. Guru Siyag sagt, dass, w\u00e4hrend hinter menschlichen Handlungen immer ein bestimmtes Motiv steckt, <em>Shaktipat<\/em> keinerlei Absicht verfolgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Siddha Guru kann <em>Shaktipat<\/em> durch eine der folgenden vier Methoden ausf\u00fchren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Physikalische Ber\u00fchrung<\/strong>:<\/span> Ein Siddha Guru kann die <em>Kundalini <\/em>wecken, indem er den Suchenden einfach ber\u00fchrt. Er kann dies tun, indem er seine Hand auf den Kopf des Suchenden legt oder durch ber\u00fchren des <em>\u0100jn\u0101chakra <\/em>oder <em>Mul\u0101dh\u0101ra <\/em>(Basis der Wirbels\u00e4ule). Nach dem mythologischen Text \u2018M\u0101h\u0101bh\u0101rata\u2019, initiiert Lord Krishna seinen Lieblingsdevotee Arjun in den Yoga, indem er ihn umarmt und ihn f\u00fcr einen Moment an sein Herz hielt. Krishna initiierte einen anderen legend\u00e4ren Devotee Dhruva, indem er dessen Wange mit seiner Muschel ber\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Durch Anschauen<\/strong>:<\/span> Ein Siddha Guru kann den Suchenden einweihen, indem er einfach in seine Augen schaut. Indiens spirituelle Literatur ist voll von Anekdoten \u00fcber verschiedene Siddha Gurus, die die <em>Kundalini <\/em>ihrer Sch\u00fcler, nur durch mitf\u00fchlendes Anschauen wecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>G\u00f6ttliches Wort<\/strong>:<\/span> Ein Siddha Guru kann die <em>Kundalini <\/em>eines Suchenden erwecken, indem er ihm ein g\u00f6ttliches Wort oder wirksames Mantra zum chanten gibt. Hier ist das Wort g\u00f6ttlich, weil es mit dem kosmischen Bewusstsein aufgeladen ist, dass durch den Guru verk\u00f6rpert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Feste Entschlossenheit<\/strong>:<\/span> Dies ist die seltenste Art der Kundalini-Erweckung, da hier die Initiative bei dem Suchenden und nicht beim Guru liegt. In dieser Methode n\u00e4hert sich der Sch\u00fcler dem Guru nicht f\u00fcr eine formelle Einleitung der Kundalini-Erweckung. Er hat nur eine unersch\u00fctterliche Entschlossenheit, die als <em>Sankalpa <\/em>bekannt ist, um von dem Guru eingeweiht zu werden, dem er zu folgen w\u00fcnscht. Da der Guru die wahre Verk\u00f6rperung des g\u00f6ttlichen kosmischen Bewusstseins ist, empf\u00e4ngt der Guru sofort die starke Entschlossenheit des Suchenden. <em>Sankalpa<\/em> ist die Manifestation der totale Hingabe des Suchenden oder der Ergebenheit seines Ego&#8217;s an den Guru. Da diese Art der Hingabe die wichtigste Qualifikation f\u00fcr den Empfang der g\u00f6ttlichen Gnade ist, ist der Guru in diesem Fall verpflichtet, den Suchenden einzuweihen, der ein solches <em>Sankalpa <\/em>macht. Die \u2018M\u0101h\u0101bh\u0101rata\u2019 erw\u00e4hnt einen seltenen Fall, in dem Eklavya, der legend\u00e4re Bogensch\u00fctze, in den Yoga eingeweiht wurde, indem er lediglich eine entschlossene \u00a0\u00a0\u00a0Bitte vor einem G\u00f6tzenbild hielt, das er in der Gestalt des Guru Dronacharya gemacht hatte, um ihm Einweihung zu gew\u00e4hren. Eklavya&#8217;s Bitte war so sehr aufrichtig, dass Guru Dronacharya&#8217;s Bewusstsein positiv auf ihn reagieren musste, obwohl er nicht pers\u00f6nlich gegenw\u00e4rtig war oder sich Eklavya&#8217;s Entschlossenheit bewusst war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guru Siyag initiiert Sch\u00fcler in seinen Siddha Yoga durch erwecken ihrer Kundalini, durch einen Initiationsprozess der als Shaktip\u0101t Diksha bekannt ist. Es gibt vier M\u00f6glichkeiten, durch die Shaktipat von einem Siddha Guru gegeben wird: k\u00f6rperliche Ber\u00fchrung, durch Anschauen, g\u00f6ttliches Wort und feste Entschlossenheit. 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Guru Siyag sagt, dass, w\u00e4hrend hinter menschlichen Handlungen immer ein bestimmtes Motiv steckt, Shaktipat keinerlei Absicht verfolgt. Ein Siddha Guru kann Shaktipat durch eine der folgenden vier Methoden ausf\u00fchren: Physikalische Ber\u00fchrung: Ein Siddha Guru kann die Kundalini wecken, indem er den Suchenden einfach ber\u00fchrt. Er kann dies tun, indem er seine Hand auf den Kopf des Suchenden legt oder durch ber\u00fchren des \u0100jn\u0101chakra oder Mul\u0101dh\u0101ra (Basis der Wirbels\u00e4ule). Nach dem mythologischen Text \u2018M\u0101h\u0101bh\u0101rata\u2019, initiiert Lord Krishna seinen Lieblingsdevotee Arjun in den Yoga, indem er ihn umarmt und ihn f\u00fcr einen Moment an sein Herz hielt. Krishna initiierte einen anderen legend\u00e4ren Devotee Dhruva, indem er dessen Wange mit seiner Muschel ber\u00fchrt. Durch Anschauen: Ein Siddha Guru kann den Suchenden einweihen, indem er einfach in seine Augen schaut. 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